Prostituierte beklagen zunehmenden moralischen Verfall

Deutschland – Ein im Rotlichtmilieu nur salopp „Nutten prellen“ genannter „Volkssport“ lässt die Damen des horizontalen Gewerbes derzeit schier verzweifeln.

Zur Erklärung: Bei dieser als Scherz erachteten Unsitte bezahlt der Freier die sexuelle Dienstleistung, ganz wie in dieser Branche üblich im Voraus, entfernt sich dann aber schleunigst, ohne den zuvor bezahlten Geschlechtsakt auch wirklich zu vollziehen.

Von Selbstzweifeln geplagt greifen viele zu Alkohol, Medikamenten und Drogen

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Xenia B., eine der so Geprellten hierzu zum Berliner Herold : „Es ist ja nicht so, dass ein finanzieller Schaden entstehen würde.

Aber es ist seelisch grausam!

Jeder Mensch will in seinem Job natürlich gut sein und sucht darin auch immer etwas Bestätigung. Und gerade als Frau stellt man sich dann schon die Frage, ob man nicht mehr attraktiv genug ist. Oder etwas mit den Haaren nicht stimmt. Oder ob vielleicht das Deo versagt hat. Solche Fragen eben.“

Dabei hat Xenia B. persönlich bisher noch Glück gehabt. Sie weiß allerdings von Fällen zu berichten, in denen häufiger geprellte Kolleginnen ihren Kummer in Alkohol zu ertränken oder gar mit Drogen zu betäuben versuchen:

„Ein paar der Mädels sind dadurch in ein seelisches Loch gefallen. Sie sind depressiv erkrankt. Und bei einigen von ihnen geht es sogar soweit, dass sie deswegen eine Berufsunfähigkeitsrente beantragen mussten.“

Bild © ich-und-du/Pixelio.de

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1 Kommentar zu Prostituierte beklagen zunehmenden moralischen Verfall

  1. Ja ich kann mir gut vorstellen,dass dieser Job bei den meisten Damen nicht spurlos
    am Popo vorbeigeht.Einige wenige haben eine fröhliche Ausstrahlung sie dürfen sich ja
    keinen in die Taschen lügen.Ich habe mal eine Professionelle gefragt,was das Geheimnis
    ihrer Kraft sei,aber sie hat mir die Frage noch nicht beantwortet.Zumal sie ist schon
    etwas über 50

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