Plutonium Reaktoren für den Heimgebrauch

Seit über 20 Jahren erprobt - Plutoniumreaktoren in Satelliten

Wenn es nach dem Willen des Volkes und der Bundesregierung geht, werden in absehbarer Zeit sämtliche Kernreaktoren in Deutschland abgeschaltet. Zumindest seitens der Bundesregierung scheint es sich hierbei lediglich um Lippenbekenntnisse zu handeln. Es ist ein unumstößlicher Fakt, dass durch die Abschaltung eine Versorgungslücke entstehen würde, die derzeit nicht zu kompensieren wäre. Stromkauf im Ausland ist ebenso wenig eine Alternative, wie ein wiedererstarken von Braunkohlekraftwerken.

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Nach geheimen, dem Berliner Herold vorliegenden Konzepten der Energieversorger, scheint man nun einen Mittelweg beschreiten zu wollen. Man will weg von großen, schwer kontrollierbaren Anlagen, hin zu kleinen, sogenannten Heimenergiestationen.

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Die Funktionsweise ist recht simpel und selbst für technische Laien gut zu verstehen. Der Kern der Energiestation besteht aus hochangereicherten Plutonium. Für die Energieversorgung eines 10 stöckigen Mehrfamilienhauses benötigt man lediglich 1,5 Kilogramm dieses hochradioaktiven Transurans. Der Vorteil dieser Minikraftwerke liegt auf der Hand: Durch die geringe Menge an radioaktiven Material ist ein GAU technisch/physisch unmöglich, da für eine Fusionsreaktion mindesten 6 Kilogramm Plutonium von Nöten wären. Die kritische Masse wird somit nicht erreicht – und die Anlagen können als absolut sicher eingestuft werden.

Wer jetzt vielleicht meint, das wäre reine Zukunftsmusik, der irrt. Baugleiche Anlagen sind schon seit über 20 Jahren erfolgreich im Einsatz. Sie werden beispielsweise für die Stromversorgung von Satelliten oder auch in der Betriebskantine der freiwilligen Feuerwehr von Chicago eingesetzt. Die Anlagen arbeiten praktisch wartungsfrei. Die Energiegewinnung erfolgt hierbei durch eine Umwandlung von thermischer in elektrische Energie. Das hochangereicherte Plutonium strahlt Wärmeenergie ab, welche Wasser erhitzt, das dann wiederum einen Generator antreibt. Im Prinzip ist diese Funktionsweise so simpel, wie bei einem Warmwasserboiler.

Zwei Haken hat die Sache allerdings:

1.) Plutonium ist teuer und darf natürlich nicht in falsche Hände gelangen. Aber auch hier hat man bereits Lösungskonzepte erarbeitet. Geplant ist eine Subvention der Heimreaktoren durch die Bundesregierung. So soll der Preis für eine 2 Megawatt-Anlage von derzeit 85 tausend Euro nach Bezuschussung nur noch bei ca. 12 tausend Euro liegen. Für Bauherren noch immer viel Geld, aber bei einer Laufzeit von 30 Jahren, beginnt das Heimkraftwerk bereits nach etwa 5 Jahren im rentablen Bereich zu arbeiten.

2.) Die Sicherheit. Nicht auszudenken, wenn solch hochradioaktives Material in die Hände von Terroristen gelangen würde. Aber auch hier wurden bereits entsprechende Vorkehrungen getroffen, die einem möglichen Missbrauch des Heimenergie-Plutoniums als Waffe unterbinden sollen.

So müssen Käufer, die eine solche Anlage erwerben wollen, ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Die Installation der Kraftwerke darf ausschließlich durch speziell geschulte Gas-Wasser-Installateure durchgeführt werden. Und jede Anlage wird verplombt und mit einem Manipulationsalarm ausgerüstet. Sollte sich ein Unberechtigter an ihr zu schaffen machen, wird automatisch Alarm ausgelöst und das nächste Polizeirevier verständigt.

So gesehen können wir alle bald getrost in eine strahlende, von sauberer Energie versorgte, Zukunft blicken.

Quelle: Wikimedia

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