Reiserücktrittsversicherung für Sozialtouristen

Berlin – Das Wort „Sozialtourismus“, eben erst zum Unwort des Jahres 2013 gekürt, gerät erneut in die Schlagzeilen.

Die immer lauter werdende Forderung der Regierungsparteien lautet, eben dieser Personengruppe die Einreise nach Deutschland zu verweigern, sollten sie nicht zuvor in ihrem jeweiligen Heimatland eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen haben.

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Die Beitragsbemessung soll anhand eines relativ komplizierten Schlüssels, mithilfe eines Computersystems errechnet werden. Der einreisewillige „Tourist“ muss auf einer Internetseite lediglich ein paar spezifische Parameter wie; Dauer der Reise, Ethnie, Geschlecht, Alter, Berufsausbildung/Qualifikation, Sprachkenntnisse und politische Einstellung eingeben, um so den für ihn individuell abgestimmten Tarif zu ermitteln.

Positiv dürften sich hierbei Willensbekundungen, wie geplante Besuche von Schloss Neuschwanstein, des Hofbräuhauses oder einer Kuckucksuhrenmanufaktur auswirken.

Das noch in der Beta-Phase befindliche Projekt arbeitet ersten Tests nach schon recht genau und zufriedenstellend. So müsste ein 35-jähriger rumänischer Ingenieur mit genügend Berufserfahrung und guten Sprachkenntnissen etwa 64,500€ Prämie zahlen. Eine 24-jährige ukrainische blonde Studienabbrecherin mit Idealmaßen hingegen nur 50€, welche ihr natürlich nach der Geburt ihres ersten Kindes wieder zurückerstattet werden.

Die komplizierten Computeralgorithmen gelten als streng geheim. Offenbar will man sich in Zeiten des gescheiterten No-Spy-Abkommens vom transatlantischen Freund nicht in die Karten blicken lassen.

Quelle: © Andrea Damm/Pixelio.de
Quelle: © Konstantin Gastmann/Pixelio.de

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