Erneuter Skandal auf deutschen Flughäfen: Passagiere bleiben auf ihren Koffern sitzen!

Der Vergesslichkeit eines Brüsselers Beamten, welcher eine stringente Verordnung des EU-Parlamentes nicht auf den Weg brachte, sorgte deutschlandweit dafür, dass tausende Passagiere am Boden bleiben mussten.

Unzählige Flüge wurden gestrichen

Unzählige Flüge wurden gestrichen

Als Anfang des Jahres das sogenannte „Kofferpapier“ einstimmig ratifiziert wurde, war man sich in der belgischen Hauptstadt noch sicher, der Chancengleichheit und der Wettbewerbsfähigkeit kleinerer Industriestaaten einen großen Dienst erwiesen zu haben. Demnach dürfen seit gestern Passagiere nur noch mit Gepäckstücken reisen, die in den jeweiligen Zielländern hergestellt wurden. Besagter Beamter jedoch (welcher zwischenzeitlich per One-Way-Ticket aus seiner Laufbahn katapultiert wurde, Anm. der Redaktion)  versäumte es in sträflicher Weise, Reiseunternehmen und Fluglinien rechtzeitig zu briefen.

Die Zollbeamten vor Ort jedoch blieben hart, Urlauber sowie Geschäftsleute auf dem Boden. Der Versuch, mit entsprechenden, aus Kulanz kostenfreien Umbuchungen die Wogen wenigstens minimal zu glätten, scheitere kläglich: Die wenigsten Passagiere waren gewillt, nach Bangladesch, Indien, China oder Pakistan zu reisen.

Kriseninterventionsteams versorgen die Gestrandeten mit heißen Getränken, kleinen Mahlzeiten und Decken, bis es der Bahn gelingen möge, Sonderzüge für eine geordnete Heimreise bereitzustellen und das Chaos für beendet zu erklären. Unterstützt wird die DB dabei von den Gelben Engeln, nachdem ihr eigene Rettungsflugstaffel nicht zur Verfügung steht: Die Rotorblätter der Helikopter überhitzen, nachdem ein Golfplatz für das Benefizturnier zugunsten notleidender ADAC-Funktionäre getrocknet werden musste.

Öffentliche Hotspots wurden vom Ministerium des Inneren vorsorglich gekappt, um einer Flut geharnischter Onlinepetitionen vorzubeugen.

Den größten finanziellen Schaden dürfte jedoch die NSA erleiden. Die National Security Agency , welche schon geraume Zeit von den geheimen Plänen der EU wusste, bedauert insgeheim den schleppenden Start ihrer neuesten Spionageapp „ Suitcase-Tracker“. Hatte sie doch fest damit gerechnet, dass diese Software, die gelangweilten Gepäckstücken die Kommunikation untereinander im Frachtraum erleichtern sollte, genauso reißenden Absatz findet wie andere sinnlose Apps eben auch.

© RainerSturm/Pixelio.de
© Sigrid Rossmann/Pixelio.de

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1 Kommentar zu Erneuter Skandal auf deutschen Flughäfen: Passagiere bleiben auf ihren Koffern sitzen!

  1. Arme NSA. Die tun mir am meisten Leid…

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